Jekyll

der statische Webseitengenerator kurz erklärt

Wenn man jekyll zum ersten Mal hört, fällt einem wohl nicht viel dazu ein. Womöglich hat man schon einmal von Dr. Jekyll und Mr. Hyde gehört, aber mit Computer bringt man die literarische Figur von Robert Louis Stevenson wohl eher nicht in Verbindung. Nun, mit Computern hat es zutun. Jekyll ist ein sogenannter statischer Seitengenerator.

Statische Seiten und ihre Generatoren

Statische Seiten bedeutet, dass der Inhalt der Seite nicht dynamisch ist. Mit anderen Worten: Statische Seiten sind grundsätzlich HTML. Eine fixe Website, die auf einen Webserver geladen wird. Hinter statischen Seiten stehen keine Datenbanken, oder Serversprachen wie PHP. Das bedeutet, dass man sich beispielsweise auch nicht in einem Backend einloggen kann. Eine statische Seite ist grundsätzlich weniger angreifbar und lädt viel schneller.

Statische Seiten eigneten sich vor den Generatoren hauptsächlich für kleinere Projekte, oder Websites, deren Inhalt sich nicht änderte, also „statisch“ war. Wenn man einen Blog betreiben wollen würde, der bloss mit HTML geschrieben wird, bedeutet das sehr viel Aufwand. Generatoren bringen Dynamik in die statische HTML Welt und machen beispielsweise Blogs möglich.

Jekyll - Blog like a hacker

Jekyll ist ein Generator, der von einem der Mitbegründer von GitHub stammt. Einer Plattform, die unter Programmierern sehr bekannt ist, um Code mit der Welt zu teilen. GitHub hat vor einigen Jahren begonnen, jekyll bei GitHub Pages zu unterstützen, was die Popularität des Generators gesteigert hat. Mittlerweile ist jekyll mit grossem Vorsprung Spitzenreiter der Generatoren. Das hat jekyll sicher zu einem Teil GitHub zu verdanken, doch die Community hinter dem Generator ist gross. Mit jeder neuen Version kommen neue Features hinzu. Jekyll wird ständig weiterentwickelt. Jekyll steht unter dem Motto: „Blog like a Hacker“. Der Generator hatte also von Anfang an das Ziel, dass Leute sich ihren Weg ans Ziel durch jekyll „durchhacken“. Das führt zu enorm kreativen Lösungsansätzen und Ideen die immer gerne in den Core aufgenommen werden. Die Community trägt also aktiv dazu bei, den Generator ständig zu erweitern und zu verbessern.

Klingt gut, aber ich bin kein Hacker

Wir wissen, dass nicht jeder ein „Hacker“ sein kann. Und auch wenn sich jekyll vorwiegend an die Leute richtet, die nichts lieber tun, als sich in Code auszudrücken, können auch Nicht-Code-Schreiber in jekyll ein System finden, das ihren Bedürfnissen angepasst ist.

Für wen ist jekyll geeignet?

jekyll ist für die geeignet, die keine Angst vor dem Computer haben. Wir empfehlen jekyll dann, wenn WordPress ein zu umfangreiches System darstellt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn es sich um eine einfache Seite handelt, die über einen kleinen Betrieb informiert oder einen Blog, in dem es einfach nur um News geht. Statische Seiten erhalten durch jekyll einen Boost und simple Blogs werden um Vieles schneller als wenn ein grosses CMS hinter ihnen steht. Wir bauen unsere jekyll Seiten so, dass sie auch jemand ohne grosse Coding-Kenntnisse up to date halten kann.