Erhöhe die Geschwindigkeit deines WordPress Blogs

8 einfache Tricks

15. September 2014  •  geschwindigkeit optimierung speed wordpress

Eine schnelle Seite ist heutzutage ein „Must“. Hier ein paar einfache Tricks wie du die Geschwindigkeit deines Wordpress Blogs erhöhen kann.

Gemäss einer Studie von Akami aus dem Jahr 2009 verlassen rund 55% der Besucher eine Seite wenn sie nicht nach 3 Sekunden geladen ist. Auch für Google ist die Geschwindigkeit ein wichtiger Faktor. Wer eine schnelle Seite liefert wird besser gelistet. Die Geschwindigkeit erhöhen ist aber nicht immer so einfach. Wenn du testen möchtest wie schnell deine Seite zur Zeit ist, dann liefert dir Pingdom eine genaue Analyse. Immer gut ist auch das Site Speed Tool von Google (Eines der wichtigsten Tools zur Untersuchung der Geschwindigkeit, User Experience und Optimierung).

site speed, tool, pingdom, test,

Ein paar einfache Tricks helfen die Sitespeed zu erhöhen.

1. Hosting Anbieter

Die wohl wichtigste Basis für eine schnelle Webseite ist das Hosting. Es gibt verschiedene günstige Shared Hosting Angebote, die jedoch oft eine lange Antwortzeit liefern. Unsere Erfahrungswerte haben (subjektiv) gezeigt, dass beispielsweise in der Schweiz Hostpoint eher langsam ist, Metanet beispielsweise eher schnell.

Wenn man eine Wordpress Installation benötigt, die im Sprint-Modus agiert, wie beispielsweise Online-Shops, grosse Firmenwebseites oder eine Community, ist eine auf Wordpress spezialisierter Cloud-Anbieter bestimmt die beste Wahl. Als Beispiel könnte man hier WPengine oder MediaTemple nennen. Beide sind extrem schnell, haben aber auch ihren Preis. Grundsätzlich gilt meist, je teurer desto schneller. Für den persönlichen Gebraucht sollte eine Shared-Hoster jedoch ausreichen.

2. Bilder Kompression

Bilder machen einen grossen Teil der Ladezeit aus. Es gibt einige Tools (jpgmini.com, smush.it) wie man Bilder um gut 80% komprimieren kann und doch die Qualität nicht verringert. Speziell bei bildlastigen Webseiten sollte man dringend darauf achten die Bilder möglichst leicht zu halten.

Das einfache Plugin WP Smush.it erfüllt den Job sehr gut. Es komprimiert die Bilder via Yahoo-API, jedoch müssen die Bilder geringer als 1mb sein. Zudem muss das CDN deaktiviert werden, solltet ihr ein solches nutzen. Sind die Bilder die d verwendet grösser als 1mb nutzen wir das Tool jpgmini.com. Und übrigens: Es macht es nicht automatisch. Erst muss es gestartet werden unter: Medien->Bulk Smush.it

3. CDN – Content Delivery Network

Das Content Delivery Netzwerk steuert, von wo die Daten geladen werden. Besucht beispielsweise ein Argentinier eure Webseite, werden die Daten von Argentinien aus geladen. Es gibt verschiedene CDN Anbieter (Biespielsweise: Cloudflare).

Persönlich nutzen wir das kostenlose CND von Wordpress via Jetpack. Das CND ist auch mit einem klick installiert. Alle weiteren Zusatzfunktionen die in JetPack enthalten sind sollte man deaktivieren. Jetpack saugt sonst zu viele Kapazitäten.

jetpack, photon, cdn, delivery, pictures

4. Deinstalliere unnötige Plugins

Einen guten überblickt über Kapazitätsintensive Plugins liefert dir das Plugin P3. Grundsätzlich sollte man nur die Plugins installieren die man auch wirklich benötigt. Zudem sollte man nicht benutzte Plugins löschen, denn diese können unter Umständen ein Sicherheitsrisiko darstellen.

5. Gzip Aktivieren

Wie bei einem normalen ZIP-File, verkleinert GZIP die Webseite. Der Browser erkennt das GZIP File und extrahiert es automatisch. Eine GZIP Installation ist sehr einfach. Es gibt auch Plugins die funktionieren, aber wie gesagt, je weniger Plugins desto besser. Kopiere einfach folgenden Code in dein .htaccess file:

AddOutputFilterByType DEFLATE text/plain
AddOutputFilterByType DEFLATE text/html
AddOutputFilterByType DEFLATE text/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE text/css
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xhtml+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/rss+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/javascript
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-javascript

Wenn du kontrollieren möchte ob deine Seite GZIP aktiviert hat, schafftfolgende Seite Abhilfe und sagt dir ob du sie korrekt gezipt hast.

6. Datenbank Optimieren

Blogs die schon eine längere Zeit betrieben wurden, sammeln eine Menge von unnützen Daten an. Revisionen, gelöschte Artikel und so fort, verbrauchen Berge an Datenbankspeicher. Dieses einfache Plugin löscht alle unnötigen Datensätze und räumt deine Datenbank auf. Aber Achtung: wenn du gelöschte Inhalte noch behalten möchtest, dann lieber nicht verwenden.

7. CSS und Javascript Minimieren

Benutzt man eine Vielzahl von Plugins generiert dies eine schöne Sammlung an Javascript und CSS Daten. Das Plugin kombiniert alle Javascript und CSS Files und integriert es in ein File. So reduzierst du deine Requests um ein Vielfaches.

Better Wordpress Minfy

Benutzt du ein Caching Plugin (siehe unten) wird es wahrscheinlich schon Minyfy unterstützten.

8. Browser Cache

W3 Total Cache und W3 Super Cachesind bestimmt die wohl bekanntesten Plugins auf dem Wordpress Spielfeld. Der Umgang mit beiden Plugins will geübt sein und man kann schnell seine Seite ruinieren, dreht man an der falschen Schraube. Als Laie sollte man die Plugins mit Samthandschuhen anfassen und zumindest einen Installationsguide lesen. Wir nutzen das kostenpflichtige WP-Rocket. Hier sind die Einstellungen sehr einfach und das Support Team aus Frankreich ist sehr hilfreich. Für 39 CHF spart man sich eine Menge Kopfzerbrechen.

So und jetzt? Welche Tipps hast du noch um deine Seite schneller zu machen? Wir freuen uns auf deine Kommentare.